Photosymbiose startet mit Lyrikballons

Photosymbiose-mit-BallonsAm 30.7.13 wurde die neue energy-in-art Skulptur PHOTOSYMBIOSE „angeschaltet“. Am Blütenstängel der Großskulptur, die einer Spitzwegerichpflanze nachempfunden ist, steigen seitdem lyrische Texte als Laufschrift empor, deren Energie aus Solarmodulen im Blatt stammt. So wird die Energie der Sonne in Poesie verwandelt.   Weiterlesen »

Prof. Dr. Kai Uwe Schierz erklärt Photosymbiose

Rede-Professor-Schierz-2Auszüge aus dem Vortrag von Prof. Dr. Kai Uwe Schierz (Direktor der Kunstmuseen der Stadt Erfurt) zur Bedeutung der Skulpur Photosymbiose von David Mannstein und Maria Vill, gehalten am 30.7.2013 in Wirbenz (Lkr. Bayreuth).  Weiterlesen »

Pressefotos zur Einweihung der Skulptur Photosymbiose

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Kunstsatellit „Wie Perlen an einer Kette“ fertiggestellt

Welche Möglichkeiten erneuerbarer Energien finden wir in unserer Region? Dieser Frage gingen fünf Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgemeinschaft Kunst und Umwelt an Sebastian-Kneipp-Mittelschule Bad Berneck nach. Und Sie gaben eine ungewöhnliche Antwort in Form von künstlerischen Collagen, die jetzt im Schulhof aufgestellt und in ein weltumspannendes Internetprojekt einbezogen werden.

Anhand von unterhaltsamen Infostationen der Bioenergieregion Bayreuth verschafften sich Rebecca Reuß, Manuel Tröger, Jakob Seel, Moritz Förster und Anh Dang Thi von der Schul-AG „Kunst und Umwelt“ angeleitet von Schulleiterin Katharina John zunächst das erforderliche Hintergrundwissen. Und bei einer Exkursion zu den Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Bayreuth lernten sie anschaulich und praxisnah die Funktionsweise von Fotovoltaik-, Hackschnitzel- und Biogasanlagen kennen. So vorbereitet ging das Projekt in seine entscheidende Phase: Das erworbene Wissen sollte nun auch künstlerisch Gestalt annehmen. Mit Hilfe der in Weidenberg lebenden Künstlerin Brigitte Hadlich entwarfen die Schüler künstlerische Collagen zu den erneuerbaren Energien Sonne, Wind, Wasser, Holz und Biogas.

Das Besondere dabei: Die runden Collagen werden als symbolische Perlen in das von Brigitte Hadlich ins Leben gerufene Kunst- und Wissenschaftsprojekt „c.50.p – Wie Perlen am 50. Breitengrad“ integriert und über eine Webcam einem internationalen Publikum zugänglich gemacht. c.50.p stellt zu Städten, Orten und Einrichtungen auf dem 50. Breitengrad Informationen über örtliche Kunst- und Wissenschaftsprojekte zur Verfügung. Wie an einer Perlenschnur aufgereiht können diese dann über Webcams abgerufen werden können.

Die technische Umsetzung erforderte den Einsatz externer Fachleute: Ein Metallbetrieb in Weidenberg fertigte Metallscheiben mit einem Durchmesser von 1,20 Metern an. Eine Bad Bernecker Werbefirma digitalisierte die Kunstwerke und beschichtete die Metallscheiben mit den Motiven auf wetterfester Folie. Die Aufstellung der Perlen auf dem Schulgelände wurde durch den städtischen Bauhof ermöglicht.