Photosymbiose

Kunstwerk

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Energie der Sonne wird in dieser Installation in poetische Texte umgewandelt. Lyrische Landschaftsbetrachtungen aus allen Epochen sind auf der Blattachse des überdimensionalen Spitzwegerichblattes zu lesen. Diese Texte leuchten auf der neun Meter hohen Aluminiumskulptur als LED-Laufschrift, die mittels integrierter Photovoltaikanlage betrieben wird. Besonders ausgefallen: Die Texte, die als LED-Schrift auf dem Kunstwerk zu sehen sein werden, kann jeder mit auswählen und sogar eigene Textvorschläge einreichen. Durch den Bezug zu Dichtern und Denkern verschiedener Epochen wird das menschliche Verhältnis zur Natur in unterschiedlichen Zeiten wahrnehmbar, und der Betrachter wird angeregt, sein eigenes, persönliches Verhältnis zur Natur zu erspüren und zu entwickeln.

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Künstler

David Mannstein ist seit 1995 als freischaffender Künstler tätig. Seit 1997 organisiert und leitet er Kunst- und Ausstellungsprojekte und wirkt seit 1999 beim Aufbau und der Koordination der Galerie der Bauhaus-Universität Weimar mit. Maria Vill bekam 2008 den Botho-Graef-Preis, einen Kunstpreis der Stadt Jena, gemeinsam mit David Mannstein verliehen. Auch sie hat bereits an zahlreichen Ausstellungen in Weimar, Genf, Modena und Amiens teilgenommen. Bereits seit 1999 sind die beiden gemeinsam tätig. Eines ihrer Kunstwerke ist „Hymnes à la nuit“ in Amiens (Frankreich), welches eine ähnliche künstlerische Sprache nutzt, wie das für Speicherdorf geplante Werk „Photosymbiose“. Weitere Informationen zu den Künstlern unter http://www.mannstein-vill.de.

Standort

Lage am Ortsrand des Speichersdorfer Ortsteiles Wirbenz auf einem gemeindeeigenen Grundstück. Direkt benachbart ist eine der größten Biogasanlagen der Bioenergieregion Bayreuth. Sie versorgt ca. 1.000 Haushalte mit Strom.

 

 

 

Im Blickfeld des Standortes befindet sich der Rauhe Kulm, ein landschaftlich reizvoller erloschener Vulkan. Zudem sieht man vom Standort aus eine Freiflächenphotovoltaikanlage und Windkraftanlagen.

Einweihung

Am 30.07.2013 wurde die Skulptur PHOTOSYMBIOSE „angeschaltet“. Am Blütenstängel der Großskulptur, die einer Spitzwegerichpflanze nachempfunden ist, steigen seitdem lyrische Texte als Laufschrift empor, deren Energie aus Solarmodulen im Blatt stammt. So wird die Energie der Sonne in Poesie verwandelt.

Die zahlreichen Gäste der Einweihungsveranstaltung, darunter Abgeordnete aus Bundestag und Bayerischem Landtag, wurden selbst kreativ und schrieben jeweils ein kleines Gedicht, welches später als LED Laufschrift auf dem Kunstwerk erscheinen wird. Symbolisch wurden die Gedichte auch per Luftballon auf die Reise geschickt.

Bilder von der Einweihung finden sie hier.

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