Energy-in-Art: Hauptpreise verliehen

Die Hauptpreisträger des energy-in-art Landmarken-Wettbewerbes mit den Verantwortlichen der Region Bayreuth, von links: Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, Hannes Neubauer, Maik Scheermann, Maria Vill, David Mannstein, Landrat Hermann Hübner, Regionalmanager Bernd Rothammel

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe (links) und Landrat Hermann Hübner (rechts) mit den Siegern des Energy-in-art Kunst-Satelliten Wettbewerbs.

Bayreuth – Die Bayreuther Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe und Landrat Hermann Hübner überreichten am 21.5.2012 die Preisgelder an die Sieger des energyinart – Wettbewerbes der Bioenergieregion Bayreuth. Bei der Veranstaltung wurden sowohl die Gewinner des Landmarken-Wettbewerbes, als auch die Sieger des Kunst-Satelliten-Wettbewerbes ausgezeichnet. Die drei Sieger des Großskulpturen-Wettbewerbes kommen aus Pegnitz und Berlin (zweimal) und erhalten jeweils 1000 Euro Preisgeld. Darüber hinaus wurden je drei zweite und  dritte Plätze prämiert. Für die Realisierung der drei erstplatzierten Energieskulpturen steht den Künstlern jeweils ein Budget von 35.000 Euro zur Verfügung, die neun begleitenden Satelliten-Projekte erhalten jeweils 5.000 Euro für die Projektumsetzung.

Das Kunstprojekt energy-in-art

Die Bioenergieregion Bayreuth, seit 2009 als eine von 25 Bioenergie-Modellregionen in Deutschland vom Bund gefördert, will über das Kunstprojekt energy-in-art eine kritische, konstruktive und inspirierende künstlerische Auseinandersetzung zum Thema Energiewende anregen. Drei Großskulpturen sollen hierfür als

Blickfänge ein sichtbares Zeichen setzen. Begleitend dazu werden konkrete Bioenergiefachvorhaben und neun Kunst-Satellitenprojekte verwirklicht, an welchen sich die Menschen aus der Region aktiv beteiligen können.

Landrat Hermann Hübner hob in seiner Rede die breite Verankerung des Projektes in der Region hervor: „Weit über 100 Organisationen und viele Einzelpersonen unterstützen die Ziele der Bioenergieregion. Bei so vielen tatkräftigen Unterstützern braucht die Region Bayreuth die Herausforderungen der Energiewende nicht zu fürchten“. Allerdings gelte es auch, die öffentliche Aufmerksamkeit für das Projekt Energiewende wachzuhalten, „das als größte gesamtgesellschaftliche Aufgabe seit Bestehen der Bundesrepublik gilt“.

Insbesondere dankte der Landrat den Künstlern, der ehrenamtlich tätigen Fachjury, den Eigentümern, die Grundstücke für Kunstwerke zur Verfügung stellen, und den Partnern, welche die Region bei der Umsetzung des energy-in-art Projektes finanziell unterstützen: Bundeslandwirtschaftsministerium, Oberfrankenstiftung, Bayerische Sparkassenstiftung, Zweckverband Müllverwertung Schwandorf und e.on-Bayern. Zusätzliche EU-Mittel würden in Kürze beantragt.

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe betonte, dass energy-in-art ausgezeichnet zur Kulturstadt Bayreuth passt: „Das Konzept ist stimmig und für unsere besonderen regionalen Gegebenheiten maßgeschneidert. Eingebunden sind Partner aus jenen Bereichen, die uns stark machen: Forschung und Entwicklung sowie Kunst und Kultur, aber auch die Land- und Forstwirtschaft als Erzeuger der erneuerbaren Energien. Für den Erfolg der Energiewende ist es allerdings entscheidend“, so Merk-Erbe weiter, „Stadt-Land-Partnerschaften zu intensivieren. Gerade hierfür ist das Projekt Bioenergieregion Bayreuth und das federführende gemeinsame Regionalmanagement von Stadt und Landkreis Bayreuth beispielgebend.“

Dies sieht auch das Bundeslandwirtschaftsministeriums so, welches nach der ersten ursprünglich auf drei Jahre begrenzten Förderphase beschlossen hat, die erfolgreichen Bioenergieregionen – und dazu zählt die Region Bayreuth – für weitere drei Jahre mit Fördermitteln zu unterstützen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und zu den Gewinnern finden Sie unter Aktuell:

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