Geschnitzte Holzhäuser leuchten dank Energiebaum

Anfang des Schuljahres schnitzten Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Weidenberg aus Wurzelstämmen kleine Häuser – unter Anleitung von Holzbildhauer Clemens Reichstein (Halle/ S.) entstand so eine ganze Miniaturstadt. Beim Schulfest der Grund- und Mittelschule Weidenberg am 24.5.2014 begann diese Stadt nun zu leuchten – dank eines außergewöhnlichen Energiebaums. Weiterlesen »

Kunstworkshop „Miniaturstadt mit Energiemühle“ im vollem Gange!

Noch bis Sonntag, den 25. August, findet im Jugendhaus neben dem Freilichtmuseum Scherzenmühle in Weidenberg der energy-in-art Kunstworkshop „Miniaturstadt mit Energiemühle“ statt .

Die Idee des Workshops besteht darin, aus Wurzelstämmen von Apfelbäumen eine Miniaturstadt zu errichten, die über eine Mühle mit Energie versorgt wird und somit zum leuchten gebracht wird. Der freien künstlerischen Gestaltung der Holzstämme durch die Beteiligten sind dabei keine Grenzen gesetzt. Mit viel Spaß und Freude bearbeiten die Teilnehmer mit den unterschiedlichsten Holzwerkzeugen die Stämme.

Professionelle Hilfe bekommen sie dabei durch den Künstler und Holzbildhauer Clemens Reichstein. Unter seiner Anleitung erlernen die Kinder und Erwachsenen die Handhabung der notwendigen Werkzeuge, um die Holzstämme individuell zu gestalten. Künstler Reichstein freute sich besonders über die Arbeit der Beteiligten und die gute Stimmung in der Gruppe. Er zeigte sich überrascht, wie schnell seine Einweisungen in das Medium Holz und seine Tipps in die Tat umgesetzt wurden. Besonders erfreut es ihn, dass jeder Teilnehmer, egal ob Jung oder Alt, von sich aus individuell kreative Miniaturstädte erzeugte. Gerade diese autogene Kreativität beeindrucke ihn am meisten und hätte er am Anfang des Workshops nicht vermutet.

In Anlehnung an das Original-Mühlrad der Scherzenmühle am benachbarten Fluss Steinach errichtete Clemens Reichstein ein Miniatur-Wasserrad, welches aus den selben Materialien wie das Original besteht. Mit Hilfe dieses Wasserrades wird die Miniaturstadt mit Strom versorgt, um die Lichter, die in den Wurzelhäusern integriert sind, zum Leuchten zu bringen.

Die Beleuchtung in der Miniaturstadt soll darauf hinweisen, dass sich die Verwendung der gespeicherten Energie vor allem in den Städten vollzieht. Deshalb werden die Stadt und vor allem die dort lebenden Individuen als große Energieverbraucher thematisiert. Durch einen interaktiven Steuerungsmechanismus kann Energie freigesetzt werden und dadurch dem Betrachter die Auswirkungen seines Handelns verdeutlicht werden.

Hier einige Impressionen vom Workshop:

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